Geht es wirklich um einen Streit?

In  manchen Medien wird die kommunalpolitische Situation in Steinau fälschlicherweise so dargestellt, als gehe es erstens um einen Streit, an dem zweitens alle Beteiligten irgendwie (mit) schuld seien.

„Streitet“ sich da wirklich die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung und die Mehrheit des Magistrats mit dem Bürgermeister? Hat diese Mehrheit vor allem niedere Motive wie z. B. Parteipolitik, persönliche Ambitionen, Rache oder ähnliches?

Nein, dem ist nicht so.

Und noch wichtiger: Hat diese Mehrheit tatsächlich einen Streit gesucht oder ist an einem Streit interessiert? Das war und ist nicht der Fall.

Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte“ so lautet ein bekanntes Sprichwort. Auch wenn das Sprichwort nicht passt, trotzdem die Frage: Wer ist der Dritte?

Die Dritten sind unter anderem die Medien. Sie sind (angeblich) neutral und müssen deshalb (eigentlich) alle Positionen darstellen, was ihnen aber nicht immer gelingt. Schade, die örtliche Nähe einer Redaktion zu unserer Stadt scheint kein Vorteil für eine hohe Objektivität der Berichterstattung und Kommentierung zu sein.

Die Medien sind auch ihrer Kundschaft verpflichtet und müssen schreiben, was diese lesen möchte. Und dann sind die Medien noch Kooperationspartner der Kommunen – und wollen es sich demzufolge auch mit deren hauptamtlichen Vertretern nicht verscherzen.

 

Wer sich für die Wahrheit interessiert, sollte nicht (allein) auf Medien oder Facebook oder auf die Parolen von Menschen, die meistens noch nie Verantwortung für die Gemeinschaft übernommen haben, vertrauen.

Welche selbst ernannte Wutbürgerin oder welcher Wutbürger dieser Tage hat schon mal das echte Gespräch (also mit echtem gegenseitigem Zuhören) mit einem der Befürworterinnen oder Befürworter des Abwahlantrages gesucht?

Herzliche Einladung dazu!

 

 

 

 

 

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