Neubaugebiete für Steinau – Hintersteinau macht den Anfang

Neben den Mitgliedern der aktuellen Fraktion konnte der BGM-Fraktionsvorsitzende Tobias Betz auch zahlreiche neue Bewerber der Wählergruppe beim Ortstermin im Hintersteinauer Neubaugebiet „Auf der Rüde“ begrüßen. Der Erste Stadtrat Arnold Lifka berichtete, dass in Kürze der Bebauungsplan in Auftrag geben werden soll und dann auf einer Fläche von rund 9000m² Bauplätze entstehen sollen und damit die langjährige Forderung des Hintersteinauer Ortsbeirates endlich umgesetzt werde. „Das neue Baugebiet ist ein wichtiges Zeichen für bauwillige junge Familien aus Hintersteinau. Wir setzen uns auch dafür ein, dass es wieder einen Familienrabatt beim Kauf der Grundstücke geben wird“, so die beiden Hintersteinauer Kandidaten Friedrich von Meding und Philipp Schäfer.

Dringenden Handlungsbedarf sieht das Team für Bau- und Stadtentwicklung, bestehend aus Volker Ries, Holger Seemann, Dirk Handwerk, Hans-Jürgen Simon, Torben Fichtner und Arnold Lifka auch im Baugebiet „Im Sachsen“ in Steinau. Hier müssen der Stillstand beendet, die Planungsprobleme gelöst und schnell neues Bauland erschlossen werden, denn die Nachfrage in der Kernstadt ist aktuell groß. Am Hofacker in Ulmbach wurden die letzten städtischen Bauplätze verkauft, der Rest ist in privater Hand und es besteht aktuell keine Bauverpflichtung. In Zukunft sollten aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und die Siedlungsentwicklung konsequent durch die Stadt auf dem Weg gebracht werden,  verbunden mit einer Baupflicht innerhalb von zwei Jahren. Damit soll auch eine Spekulation vermieden werden.

Auch in den Stadtteilen Seidenroth, Marborn und Marjoß sind fast alle städtischen Bauflächen verkauft. Hier sollte eine vorsichtige Erweiterung von Siedlungsflächen im Rahmen von sachgerechten Ortsabrundungen forciert werden. Aus Gründen des sparsamen Flächenverbrauchs sollte das seit längerem von der BGM geforderte Leerstandkataster umgehend aktualisiert werden.

Sollte jetzt die neue ICE- Trassenvariante IV auf die Südseite von Steinau tatsächlich umgesetzt werden, würde das katastrophale Beeinträchtigen auf bereits bestehende Wohngebiete und auch eine Einschnürung der städtebaulichen Entwicklung von Steinau bedeuten.

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