Geht es wirklich um einen Streit?

In  manchen Medien wird die kommunalpolitische Situation in Steinau fälschlicherweise so dargestellt, als gehe es erstens um einen Streit, an dem zweitens alle Beteiligten irgendwie (mit) schuld seien.

„Streitet“ sich da wirklich die Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung und die Mehrheit des Magistrats mit dem Bürgermeister? Hat diese Mehrheit vor allem niedere Motive wie z. B. Parteipolitik, persönliche Ambitionen, Rache oder ähnliches?

Nein, dem ist nicht so.

Und noch wichtiger: Hat diese Mehrheit tatsächlich einen Streit gesucht oder ist an einem Streit interessiert? Das war und ist nicht der Fall.

Wenn zwei sich streiten, dann freut sich der Dritte“ so lautet ein bekanntes Sprichwort. Auch wenn das Sprichwort nicht passt, trotzdem die Frage: Wer ist der Dritte?

Die Dritten sind unter anderem die Medien. Sie sind (angeblich) neutral und müssen deshalb (eigentlich) alle Positionen darstellen, was ihnen aber nicht immer gelingt. Schade, die örtliche Nähe einer Redaktion zu unserer Stadt scheint kein Vorteil für eine hohe Objektivität der Berichterstattung und Kommentierung zu sein.

Die Medien sind auch ihrer Kundschaft verpflichtet und müssen schreiben, was diese lesen möchte. Und dann sind die Medien noch Kooperationspartner der Kommunen – und wollen es sich demzufolge auch mit deren hauptamtlichen Vertretern nicht verscherzen.

 

Wer sich für die Wahrheit interessiert, sollte nicht (allein) auf Medien oder Facebook oder auf die Parolen von Menschen, die meistens noch nie Verantwortung für die Gemeinschaft übernommen haben, vertrauen.

Welche selbst ernannte Wutbürgerin oder welcher Wutbürger dieser Tage hat schon mal das echte Gespräch (also mit echtem gegenseitigem Zuhören) mit einem der Befürworterinnen oder Befürworter des Abwahlantrages gesucht?

Herzliche Einladung dazu!

 

 

 

 

 

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Liegt es an den Ehrenamtlichen?

Wer diese Woche an der Ausschüsse-Sitzung (18.04.) oder an der außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung (19.04.) teilgenommen hat, hat vielleicht das ein oder andere Fragezeichen mit nach Hause genommen.

Wer dann die folgende Berichterstattung in den Kinzigtal-Nachrichten (21. und 22.04.)  liest, könnte auf die Idee kommen, es herrsche zum einen keine Einigkeit in Sachen Marionettentheater und zum anderen sei ein erfolgreiches Steinauer Unternehmer-Ehepaar bei der Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung nicht berücksichtigt worden.

Deshalb hier für alle, die sich für das gesamte Puzzlebild interessieren:

  • Die Entscheidung über die mögliche Fortführung bzw. den Neuabschluss eines Mietvertrags zum Marionettentheater liegt beim Magistrat, und wurde durch den Bürgermeister und die Stadtverwaltung vorbereitet. Die Stadtverordnetenversammlung, das wurde von Herrn Bürgermeister Uffeln mehrfach herausgestellt, hatte ausschließlich die Aufgabe, über finanzielle Mittel gemäß §100 HGO zu entscheiden. Demzufolge liegt den Stadtverordneten auch kein Entwurf des Mietvertrages vor.
  • Die Fraktionsvorsitzenden und der Stadtverordnetenvorsteher wurden am 12.04.2017 durch den Bürgermeister darüber in Kenntnis gesetzt, dass finanzielle Mittel für das Marionettentheater fehlen würden. Auf Nachfrage wurde darüber informiert, dass die Bestuhlung ausgebaut worden sei und noch keine Lösung hierfür bestehe. Die Tagesordnung für die bereits geplante außerordentliche Stadtverordnetenversammlung für den 19.04.2017 wurde daraufhin noch um den Tagesordnungspunkt (Entscheidung über §100 HGO) ergänzt.
  • Die Stadtverordnetenversammlung wurde nicht darüber informiert, welche weiteren Interessenten es gab oder gibt und welche Konzepte damit verbunden wären.
  • Die gesamte Debatte hat gezeigt, dass der Fortbestand des Marionettentheaters allen ehrenamtlichen Mandatsträger/innen  am Herzen liegt.

Professionelles Planen, Verhandeln und Umsetzen – mit Interessenten aus nah und fern – liegt in der Verantwortung des Bürgermeisters.

Das ist die Basis für gute Entscheidungen der Ehrenamtlichen.

 

 

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Windkraft: überörtlich interessante Ortsbeiratssitzung in Sarrod

Zum Thema Windkraft findet am Donnerstag, 21. Juli 2016 eine öffentliche Ortsbeiratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus Sarrod statt. Beginn ist 19.30 Uhr.
Die Planungen des Windkraft-Unternehmens eno energy, die ohne Einbindung oder Entscheidung der städtischen Gremien erfolgten und überörtliche Bedeutung haben, sollen vorgestellt und diskutiert werden.
Alle Interessierten sind eingeladen.
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Veranstaltungstipp: Bahnprojekt-Infoabend der Kinzigtal-Nachrichten

Die Kinzigtal-Nachrichten veranstalten am Mittwoch, 22. Juni 2016 einen interessanten Informationsabend in Schlüchtern:

http://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/5235048/regional+kinzigtal/alle-infos-zum-bahnprojekt-info-abend-der-kn-zu-fulda-frankfurt-am-mittwoch-22-juni.

Es ist keine Anmeldung erforderlich.

 

 

 

 

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Frisch gewählter Fraktionsvorstand: Teamarbeit, Offenheit und Dialog

Die Fraktion BÜRGER GESTALTEN MIT hat sich vor kurzem konstituiert und in ihrer zweiten offiziellen Sitzung einstimmig einen Vorstand gewählt.

Die Fraktion wird von Tobias Betz geführt. Seine Stellvertreter sind Karin Lang und Ludwig Bathon.

Karin Lang kümmert sich gleichzeitig um die Geschäftsführung der Fraktion.

„Unsere Liste steht für Teamarbeit, Offenheit und Dialog – innerhalb der Fraktion und darüber hinaus“ erklärte der neue Fraktionsvorsitzende Tobias Betz.

Es freue ihn besonders, dass sich nicht nur die gewählten 13 Stadtverordneten engagieren und mitwirken, sondern viele mehr.

Das von BGM initiierte Kennenlernen und der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen von SPD- und UBL-Fraktion sei ein guter Anfang für die neue Wahlperiode und müsse unbedingt fortgeführt werden.

 

 

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Neue Stadtverordnetenversammlung: Einladung zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch

Die folgende Einladung versenden wir heute an die Kolleginnen und Kollegen in allen Fraktionen:

 

Herzliche Einladung an alle Mandatsträgerinnen und Mandatsträger zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bei unserer gestrigen ersten Fraktionssitzung in Marborn haben wir vereinbart, ein Treffen aller Mandatsträgerinnen und Mandatsträger vor der konstituierenden Sitzung, die am 26. April 2016 stattfindet, zu initiieren.

Diesem Auftrag folgend, laden wir gerne alle bisherigen und künftigen Stadtverordneten aller Listen, natürlich einschließlich der Ersatzpersonen und Magistratsmitglieder, zu einem Kennenlernen und zum Austausch für

Dienstag, 12. April 2016, 19.30 Uhr

in den Saal des Gasthofs Grüner Baum nach Steinau ein.

Wir freuen uns auf Sie und Euch.

Herzliche Grüße

für die Fraktion BÜRGER GESTALTEN MIT

Frank Amend                      Marco Schöppner

 

 

 

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Geht´s noch? Kopfschütteln über eine Selbstanzeige

Nur kopfschüttelnd kann man der Steinau-Seite der Kinzigtal-Nachrichten entnehmen, dass sich der Bürgermeister der Stadt Steinau wegen des Parkplatzes nahe der Autobahn selbst angezeigt hat. Da fragt sich jeder: Was soll das?

Unser genereller Tipp: an Lösungen arbeiten, nicht Rechtsstreitigkeiten suchen!

Eigentlich waren wir auf einem guten Weg: Es sollte im Rahmen des, von allen Fraktionen beschlossenen, Antrags überprüft werden, wie, möglichst autobahnnah, ein Pendlerparkplatz ausgewiesen und eingerichtet werden kann.

Hoffen wir, dass die Stadt noch die Kurve kriegt.

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Herzlichen Dank – ein Rückblick auf den „Wahlkampf“ mit etwas zeitlichem Abstand

Mit etwas zeitlichem Abstand zur Kommunalwahl am Sonntag vor zwei Wochen, wollen wir auf den zurückliegenden „Wahlkampf“ zurückblicken.

Wahrgenommen haben wir:

  • In keinem Stadtteil gab es Wahlkampf für den jeweiligen Ortsbeirat. Das zeigt: es war und ist richtig, gemeinsame Listen zu bilden und diese Idee voranzutreiben. Lassen wir uns auch weiterhin nicht auseinander dividieren! Leider gibt es einzelne, die genau das wollen. Es gibt kaum Unterschiede in Sachfragen (auch nicht in der Innenstadt und in Ulmbach). Bei der nächsten Kommunalwahl muss es überall gemeinsame Listen geben – wir bleiben dran. Ein großer Dank an alle, die sich für die gemeinsamen Listen eingesetzt haben!
  • Wir sind dankbar für viele Fragen und persönliche Gespräche. Stellen Sie auch weiterhin Fragen – auch wenn sie unbequem sein sollten. Äußern Sie Kritik – auch wenn sie unbequem sein sollte. Wir brauchen Rückmeldungen, Diskussion und wollen daraus lernen.
  • Eine richtige Wahlversammlung zu kommunalpolitischen Themen gab es nur bei BÜRGER GESTALTEN MIT (am 18. Februar). Wir haben uns über die gute Beteiligung gefreut. Es wären aber noch Plätze frei gewesen. Herzliche Einladung schon jetzt an alle Interessierten zu unseren künftigen, offenen Fraktionssitzungen (Bekanntgabe über die bekannten Kanäle).
  • Die Wahlprospekte der drei kandidierenden Gruppierungen haben sich auf wenige kommunalpolitische Inhalte konzentriert. BÜRGER GESTALTEN MIT hat laufend Informationen zur kommunalpolitischen Arbeit auf dieser Homepage sowie auf Facebook und Twitter publiziert und wird dies auch künftig, kontinuierlich tun. Die Kollegen der UBL sind vor wenigen Wochen dem Vorbild gefolgt und haben eine Homepage sowie einen Facebook-Account erstellt. Die Kollegen der SPD werben auf ihrer Steinauer Seite weiterhin für SPD-Themen auf Hessen- und Bundesebene. Unser Tipp: Schauen Sie regelmäßig auf diesen Plattformen vorbei und vergleichen Sie kontinuierlich.
  • Mit vielen Kolleginnen und Kollegen, die auf den beiden anderen Wahllisten kandidiert haben, gab es auch in sog. Wahlkampfzeiten gute Gespräche und persönlichen Austausch. Vielen Dank – Fairness im Umgang miteinander ist in der Kommunalpolitik leider nicht selbstverständlich.
  • Die neue Liste BÜRGER GESTALTEN MIT hat sich darauf verständigt, nicht mit den Ehrenämtern, Hobbys, Mitgliedschaften oder gar beruflichen Geschäftsideen  ihrer Kandidatinnen und Kandidaten zu werben. Eine Vermischung gehört sich für uns nicht. Übrigens: auch außerhalb der Kommunalpolitik darf es keine Rolle spielen, wie jemand politisch steht! Auch das erleben wir leider immer wieder anders.
  • Alle Kandidatinnen und Kandidaten standen und stehen für die Arbeit von BÜRGER GESTALTEN MIT mit ihrem guten Namen.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle, die in den letzten Wochen und Monaten so tatkräftig mitgearbeitet haben!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns in unserer Arbeit unterstützt haben!

Ein herzliches Dankeschön, an alle, die uns mit Ihrer Stimme das Vertrauen geschenkt haben! 

 

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Danke für Ihr und Euer Interesse

Gut besucht war unsere Veranstaltung von BÜRGER GESTALTEN MIT in der (relativ zentral gelegenen) Erlebnisgastronomie Eulenspiegel. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vielen Dank für Ihr Kommen, für die zahlreichen Fragen und Diskussionsbeiträge.

Nach der Begrüßung standen die Kandidatinnen und Kandidaten von BGM Rede und Antwort. Thematisch ging es z. B. um die städtischen Finanzen, die Informationspolitik des „Rathauses“, den Tages- und Übernachtungstourismus, die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Magistrat, Stadtverordneten, Ortsbeiräten und Bürgern, die ein Anliegen oder Fragen haben sowie um die Trinkwasserversorgung und den Stadtwald.

Wer nicht kommen konnte und Anliegen oder Fragen an uns hat, schreibt am besten an mitgestalten@bgm-steinau.de. Wir freuen uns auch über einen Anruf oder das persönliche Gespräch.

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Das ist immer noch am besten: Miteinander reden

Die offene Liste „BÜRGER GESTALTEN MIT“ nutzt die sozialen Netzwerke für ihre kommunalpolitische Arbeit.

Zur BGM-Facebook-Seite

Zum BGM-Twitter-Account

Wir laden alle Interessierten ein: Folgen Sie uns auf Twitter und Facebook!

Auch auf dieser Internetseite können Sie sich einbringen – z. B. über die Kommentarfunktion. Machen Sie gerne davon Gebrauch.

Ganz wichtig:

Die Arbeit in den sozialen Netzwerken ersetzt nicht das persönliche Gespräch.

Deshalb: Sprechen Sie mit uns persönlich oder rufen Sie uns gerne an. Das bleibt für uns die beste Art sich auszutauschen.

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